Hambacher Schloss
Weithin sichtbar präsentiert sich das Hambacher Schloss am Haardtrand bei Neustadt an der Weinstraße.
In die Annalen der deutschen Geschichte ging das Bauwerk 1832 ein, als am 27. Mai 30.000 freiheitsliebende Menschen aus ganz Deutschland und sogar polnische Freiheitskämpfer hinauf aufs Schloss gingen und die schwarz-rot-goldene Fahne hissten. Das Hambacher Fest machte die Burgruine zur Wiege der
deutschen Demokratie und
zum Symbol der europäischen
Zusammenarbeit.
Das Hambacher Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel, das eine
hervorragende Aussicht auf die Rheinebene bis hin zum Odenwald bietet und als End- wie auch als Ausgangspunkt für Wanderungen durch die ausgedehnten Kastanien-wälder dienen kann. Diese Bäume – im Pfälzischen „Keschde“ genannt – gaben der Burg ursprünglich ihren

Namen. Die Kästenburg wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts von den
Saliern erbaut und wechselte immer wieder ihre Besitzer, bis sie 1823 von 16 Neustadter Honoratioren vom bayerischen Staat ersteigert wurde. 1842 schenkten die Pfälzer das Bau-werk dem bayerischen Kronprinzen Max zu seiner Hochzeit mit der preu-ßischen Prinzessin Marie, was dem Gemäuer den Namen „Maxburg“ einbrachte.
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