Speyer
Die Dom und Kaiserstadt, blickt auf eine über 2000jährige stolze und reiche Vergangenheit. Kelten, römische Soldaten, Kriege und Revolutionen, religiöse und weltliche Herrscher und vor allem Bürgerwille haben das Gesicht der Stadt geprägt. Schon für die keltische Zeit als Siedlungsplatz nachgewiesen, entsteht um 10.v. Chr. zwischen bischöflichen Palais und Rathaus das erste römische Militärlager.
Unter den salischen Kaisern (1024 - 1125) steigt Speyer zu einem der herrschaftlichen Zentren des Deutschen Reiches auf. Um 1030 legt Konrad II. den Grundstein zum Bau des Domes, 1076 tritt Heinrich IV. von seiner Lieblingsstadt Speyer aus den Gang nach Canossa an.
Seit 1294 ist Speyer "Freie Reichs-stadt". In ihren Mauern finden 50 Reichstage statt, darunter auch die für das Abendland so bedeutenden Reichstag von 1526 und 1529,

auf denen die endgültige Spaltung, der römischen Kirche vollzogen wird.
Im Verlauf der Revolutionskriege wird die Stadt französisch. Nach 1816 wird Speyer Bayern zugeordnet und bleibt bis 1945 Regierungssitz für die Bayerische Pfalz. Der nach 1689 wieder aufgebaute Stadtkern hat die vielen tragischen Ereignisse der letzten 300 Jahre ohne größere bauliche Schäden überlebt und bietet sehenswerte Zeugnisse der verschiedensten Bauepochen.
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